Montag, April 24, 2006

Heute scheint mir die Sonne aus dem...

Gute Neuigkeiten! Nachdem ich heute meine zweite Kernspintomographie innerhalb eines Monats hatte, die ich im Übrigen sehr tapfer überstanden habe, darf ich mich als gesund bezeichnen. Heute war die Untersuchung zwar nicht mehr so höllisch laut wie beim letzten Mal, aber dafür wurde ich zweimal raus geholt aus dieser verdammt engen und langen Röhre und wieder rein geschoben. Das ist so ätzend. Zwanzig Minuten können so lang sein. Da ist man ganz alleine mit einer riesigen Kanüle im Arm und will am liebsten heulen. Trotzdem kann ich behaupten, mich wacker geschlagen zu haben - bis jetzt auf jeden Fall. Die Nebenwirkungen des Kontrastmittels sind diesmal echt fies, ich habe Kopfschmerzen und mir ist total übel.
Außer einigen unbedeutenden Anomalien in meinem Gehirn ist mit mir alles ok. Der nette Radiologe sagte, was des Einen krumme Nase, ist des Anderen vernarbtes Gewebe im Kopp. In zwei Tagen muss ich nochmal zum Neurologen und hoffe, dass dieser mich auch schön nach Hause schickt.
Vielen, vielen Dank für all die netten Sachen, die ihr so zu mir gesagt habt und dass ihr für mich da wart. Ich hatte die Hosen in letzter Zeit echt voll und noch nie zuvor so eine Angst.

Freitag, März 31, 2006

Ein Abend mit den Mädels

Mann, war das lustig gestern. Wir haben schön zusammen Pizza gebacken. Mit so ungefähr einhundert Käsesorten und mega viel Knoblauch. Dann haben wir uns einige Weine schmecken lassen. Dann haben wir auch noch alle Gitarre gespielt und so laut gesungen, dass ich mich heute nicht nach Hause traue und das Wochenende wohl besser woanders verbringe.

Samstag, März 11, 2006

Karneval 2006

Die Klausuren waren alle geschrieben und ich somit ungebunden und frei. Die Vorfreude war so groß, wie die bei weihnachtserwartenden Kindern. Mittwochs kamen die ersten Übernachtungsgäste Laura und Benji, die ersten Sektflaschen wurden gekillt während die Gäste mit original Kölschen Stimmungshits penetriert wurden. Der Abend war lang und lustig. Ein Fehler, denn am nächsten Morgen sollte ich mit einem Kater dafür bezahlen. Aber das legte sich nach dem ersten Prickelwässerchen wieder. Mitten in der Nacht stand dann noch ein Mensch aus München vor meiner Tür, der morgens nach der Begrüßung im Schlafanzug und mit dicken Augen auch schnell wieder verschwand. Kann sich noch jemand erinnern, wer der Typ eigentlich war?

Die eigene Laune und die meiner Gäste war morgens noch etwas träge und bedurfte einiger alkoholischer Getränke und Cocktailwürstchen um in Gang zu kommen. Sie standen da und schauten ganz verstört ob der vielen lokalpatriotischen Menschen in Jensens Wohnung, die wir fröhlich ein kölsches Lied nach dem anderen grölten.

Nun möchte ich mich aber unbedingt auch noch unseren sehr geschmackvoll und lange im Voraus, mit viel Bedacht, ausgewählten Kostümierungen widmen.

Benji entschied sich nach langem Hin und Her für ein exquisites Stück aus der „Star Trek – The Next Generation“-Kollektion, das bewusst in Größe 128 eigens für ihn kreiert wurde, geschmackvoll abgerundet durch ein pomadelastige nach hinten drapierte Frisur.

Laura kam ganz gemäß ihrem Naturell. Sie trug eigens für diesen Anlass abgenagte Menschenknochen im Haar und eine sehr originelle Hüftbekleidung. B. und der fremde Typ wurden morgens noch schnell einzelner Finger- und Zehenknochen beraubt und daraus stellte sie sich filigran ein Collier zusammen.

„Müriam“ kam als Waldschrat bzw. –elfe. Es schien fast, als habe sie extra einige Wochen in Wald und Flur zugebracht um sich richtig in ihre Rolle einzufügen. In wenigen Momenten konnte der Kenner beobachten, wie sie sich, gleich einem scheuen Reh, an die nächste Kölschtränke wagte, um diese gekonnt zu leeren.

Ich selbst war Pirat und hatte natürlich meinen treuen Gefährten und Seelenverwandten Sülzgürtel auf der Schulter. An dieser Stelle muss ich mich wohl für einige ausgehackte Augäpfel entschuldigen. Aber ehrlich, der tut eigentlich nie was, der wollte nur spielen. Ich war ordentlich mit Totenkopf-Bling-Bling ausgestattet, war ein richtiger Seeräuber-Pimp.

Aber von uns hätte man ja auch nichts anderes erwartet, das Streben nach Perfektion ist unser Lebensinhalt.

Altweiber haben wir also ordentlich reingehauen. Den Abend haben wir gemütlich mit DVD und zwei ständig einnickenden Menschen ausklingen lassen. Laura und ich haben noch Stunden lang im Bett gequasselt und gelacht, Benji andauernd blöde Sachen gefragt, von denen er am nächsten Morgen aber nichts mehr wusste, an dem uns das Aufstehen etwas schwer fiel. Nach und nach verließen mich die Leute und ich konnte noch schnell Judiths Examensarbeit lesen. By the way: good job! Dann noch schnell eine kleine Shoppingtour mit „Müriam“ und abends um halb neun ging nix mehr.

Erst dachte ich, Karneval sei damit abgeschlossen, aber Samstag stand meine, des Feierns niemals überdrüssig werdende Cousine Sarah vor der Tür. Und wenn wir mal losziehen bleibt kein Auge trocken. Erst wurde meine Wohnung mit Sekt geduscht, wir verkleideten und als Katzen und dann ging es los. Im Laufe des Abends blieben einige Dinge auf der Strecke. Diverse Kommunikationsgegenstände, Bahntickets und viel Geld ließen ihr Leben. Aber es hat sich gelohnt – der Spaß war groß.

Nach einer kurzen Nacht saßen wir zitternd beim Frühstück und ließen den Abend Revue passieren. Hatten wir das wirklich erlebt? Waren wir tatsächlich von Aliens entführt worden?

Noch schnell für zwei Stunden ins Bett und fit schlafen für Helge am Abend. An diesem Sonntag gab dieser nämlich eine Privatvorstellung für mich und „Müriam“. Wir saßen auf den zwei besten Plätzen der ganzen Kölner Philharmonie. Der Spaß hat uns auch einige trülfzehn Millionen gekostet.

„Okay, das war aber jetzt ein guter Abschluss für Karneval.“

„Gute Nacht, wir können ja morgen zusammen frühstücken.“

„Ja, ist gut.“

………………Ring – ring –ring

„Ja, hallo?“

„Hi, ich bin´s. Sollen wir nicht doch noch mal…“

„Ja, wann und wo?“

So finde ich mich also verkleidet im Karneval wieder. Rosenmontagszug kompletto. Wir geben noch mal alles – feiern kann so anstrengend sein. Abends werde ich noch kurz telefonisch befragt, ob irgendwer irgendwelchen Exzessen zum Opfer gefallen ist. Nein, nix passiert!

Das war´s aber jetzt wirklich. Wir sind raus. Den Nubbel dürfen die anderen verbrennen.

Nach ein paar Tagen fühle ich mich wieder fit und freue mich jetzt auf den 11.11.!

Mittwoch, Februar 22, 2006

Kumm loss mer fiere!

So langsam macht sich die Vorfreude breit. Etliche Kostüme stehen zur Auswahl bereit, der Sekt steht schon seit einer Woche kalt und morgen ist es endlich so weit.
Diverse Menschen trudeln heute Abend zum Mitfeieren ein. Und morgen heißt es dann: Zeitig aus den Federn, Karnevalsmusik an und zum netten Sektfrühstück!

Sonntag, Januar 15, 2006

SUNDAY BLOODY SUNDAY





SUNDAY BLOODY SUNDAY

Wie gefrustet kann man sein? Jeder kennt wohl das Gefühl, nicht mehr vorwärts zu kommen. Aber muss der Grund dafür ausgerechnet Mathe sein? Nein, und deshalb werden mal wieder Bilder gepostet!

Dienstag, Januar 10, 2006

Verzweiflung macht sich breit

Aus den letzten Rekursionsformeln der Binomialkoeffizientendarstellung von sinus- und cosinus-Trülfzehn erhält man durch die allgemeine Substitution von y=wx+z/2 die partielle Integration der Schleppkurve über der archimedischen Spirale mit dem Quotientenkriterium ohne Konvergenz und somit die Teiler von Trülfzehn.
Bildet man nun in der Potenzmenge eine Quasiordnungsrelation der numerischen Exzentrizität von Zwölfundzwanzig, so erhält man die binominale Kurvenspiegelung an der Achse von Wurzel Zwölfundvierzig.
Dies stellt das wohl großartigste Phänomen der Gleitpunktarithmetikforschung ohne linke Gehirnhälftenbeanspruchung dar.