Freitag, Oktober 27, 2006

Jump Out Back

War heute mit meinem Rad im Financial District von Köln unterwegs und bin einmal mit IPod auf den Ohren der Polizei entkommen, gegen Einbahnstraßen und auf der falschen Seite gefahren, dann hatte ich vor, über eine rote Ampel zu fahren und habe im Augenwinkel einen Freund und Helfer bemerkt und elegant mit quitschenden Reifen eine 1a-Vollbremse hingelegt und der Typ meinte nur: Super, 62 Euro gespart ;)
Und Australien nimmt Formen an. Ich war heute im Reisebüro und lasse mir nun ein Angebot erstellen. Jetzt hoffe ich, dass die Zeit ganz schnell vergeht und ich bald abhauen kann. Wer will zur Zwischenmiete in meine Wohnung? August '07 bis etwa Januar '08? Geschmackvoll möbliert, im Grünen usw. Bei Interesse einfach durchklingeln oder oder oder.

Dienstag, Oktober 24, 2006

Wie wahr

[...]Denn die erste Leidenschaft des erwachsenden Menschen ist nicht Liebe zu der einen, sondern Hass gegen alle. Das sich unverstanden Fühlen und das die Welt nicht Verstehen begleitet nicht die erste Leidenschaft, sondern ist ihre einzige nicht zufällige Ursache. Und sie selbst ist eine Flucht, auf der das Zuzweiensein nur eine verdoppelte Einsamkeit bedeutet.
Fast jede erste Leidenschaft dauert nicht lange und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Sie ist ein Irrtum, weiß nicht, was man beschuldigen soll. Dies kommt, weil die Menschen in diesem Drama einander zum größeren Teile zufällig sind: Zufallsgefährten auf einer Flucht. Nach der Beruhigung erkennen sie sich nicht mehr. Sie bemerken aneinander Gegensätze, weil sie das Gemeinsame nicht mehr bemerken.

Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß

Sonntag, Oktober 22, 2006

Black is the new blonde!



Nimm das

Meine ehemalige Lieblingsboyband ist mit einem neuen Song aufgetreten. Nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder im TV. Sie sind groß geworden. Aber immer noch süß. Und nur von ihnen lass ich mir Pop gefallen.

Populärmusik aus Vittula

Ab ins Kino und sofort diesen Film ansehen! Dramatische Momente werden mit komischen gekonnt in einen Film gepackt. Wir haben ihn im One-Dollar-House angesehen, was ja bekanntermaßen ziemlich heruntergekommen und muffig ist, aber immer wieder mit seinem besonderen Charme überzeugt. Freitagabend, ein Becks und das Kino ist prall gefüllt. Es gibt viele peinliche, lustige und auch sehr traurige Szenen. Der Film geht nach vorne! Und wir haben gelernt: Wenn der harte Alkohol einmal ausgeht, dann muss man Bier mit Spiritus mischen und durch ein Stück Brot filtern.

Mit Wein im Blut

…lasse ich mich gerne zu sentimentalen Liebeserklärungen hinreißen.

…finde ich heraus, wie toll es ist, in Pfützen zu springen.

…will ich mich immer tätowieren lassen.



Ice cream! Ice cream! We all want ice cream!

Mit diesen Worten eröffnete Pink ihr Konzert in der Kölnarena. Nach einigen Rock am Ring Festivals in meiner Jugend und Marilyn Manson vor ein paar Jahren, war dies eines der größten Konzerte, das ich je erlebt habe.
Ich hatte meine Vorurteile zu Hause gelassen und gute Laune im Gepäck. Die Show war abgefahren und spätestens mit ‚What’s going on’ von den 4Non Blondes hatte sie mich. Dann richtete sie einige ernste Worte ans Publikum und widmete George W. Bush einen Song. Ich war wirklich begeistert. Neben heißen Tänzern hatte sie echt gute Musiker auf der Bühne. Sie wechselte ständig die Outfits und turnte mehrfach an, von der Decke hängenden Tüchern rum. Sie machte eine wirklich sexy Figur und dies wurde noch gekrönt durch eine extra scharfe Performance, als sie „…when my fingers do the walking…“ sang.

Im Zoo




Im Zoo

…hat meine fast vierjährige Cousine vor dem Nilpferdgehege laut verkündet, dass es sich hierbei um ein „Hippopotamus“ handle.

…habe ich ein vier Tage altes Giraffenkind gesehen, das schon 1.7m groß war.

…gibts freche Mäuse, die einem glatt bis aufs Bein klettern.

…hab ich so gelacht, weil ein Kind eine Ziege sah und rief: „Guck mal, ein Pferd!“




Montag, Oktober 16, 2006

Morgan Spurlocks 30 Days

Läuft auf DMAX und ist, wie ich finde, sehr sehenswert.
"From Academy Award nominee Morgan Spurlock (Super Size Me) comes 30 Days, a new series where Morgan will explore what life changing experiences are possible in 30 days. The concept for the show stemmed from the transformation Spurlock underwent when he ate nothing but fast food for 30 days in his movie Super Size Me. In this new FX series, Morgan Spurlock asks the question, what would happen if people spend 30 days living in someone else’s shoes? Find out the answer as he brings you 30 life changing days in one hour focusing on topics such as minimum wage, anti-aging strategies, and binge drinking. "

An dieser Stelle...

...die besten Grüße nach London! Liebe Claudi ich vermiss' dich.

I'm not dead

Dann klau ich doch jetzt mal den Tournamen von P!nk. Immerhin gehe ich am Donnerstag zum Konzert, bei dem die Karten a...teuer sind und die Musik... Ja, was macht die eigentlich für Musik? Ich werde mich wohl überraschen lassen. Meine Cousine und ihre Freundin haben mal locker lässig vier Karten gewonnen. Sie brauchen ein Bett in Köln und eine coole Begleitung, also sind wir verabredet.
Mein Wochenende gestaltete sich mal wieder extrem anstrengend. Hatte zwei Übernachtungsgäste und viel zu wenig Schlaf. Am Freitag waren wir zu einer Party eingeladen und B und ich hatten die geniale Idee, uns prophylaktisch die Typen gut zu trinken. Was zur Folge hatte, dass wir natürlich zu spät und mächtig angeschickert dort auftauchten. Wir haben viel gelacht obwohl der allgemeine Musikgeschmack nicht annähernd mit unserem kollidierte. Auf dem Weg nach Hause haben wir uns irgendwie verlaufen, ein saarländisches Bandmitglied aufgegabelt und uns mit dem Kleinen angefreundet (mein neues Motto lautet ja schließlich: I LIKE YOUNG PEOPLE). Irgendwann haben wir es dann doch ins Bett geschafft.
Samstags frühstückten wir Aspirin und ich heimlich noch eine Vomex. Körperlich gings mir dann ganz gut, aber ich war sooo müde. Mit Laura sind wir dann noch ins Städtchen und später haben wir zusammen einen Weihnachtsbaum gekauft. Der ist schwarz und sehr sexy. Laura und ich haben ihn mit viel Liebe geschmückt und selbiger kann jetzt bei mir bestaunt werden.
Sonntag war dann recht entspannend, wir saßen am Aachener Weiher in der Sonne.

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Ich hol mir den Kick bei SixFlags

Sonntag morgen hieß es früh aufstehen. Denn wir sind nach Belgien in den SixFlags-Park gefahren. Ich hatte mich auch noch dazu bereit erklärt, hinzufahren. Aber dank des Navigationssystems war es kein Problem. Die Straßen waren leer und es ging schnell voran. Ab und zu hat sich das Navigationssystem gemeldet und Ärger gemacht, wenn ich zu schnell gefahren bin. Mit Musik im Hintergrund hörte sich das Ganze an wie ein Husten und wir hatten schon Angst, sie sei ernsthaft krank. Aber es war nur ein kümmerliches 'Achtung', was sie da von sich gab.
Für vier Leute haben wir 120 Euro bezahlt, aber das hat sich gelohnt. Los ging's mit Vampire, da hing man drin und fuhr durch Loopings, Spiralen usw. Verhältnismäßig langweilig. Weiter zur Holzachterbahn, da fuhren wir rauf und runter und das sorgte für ordentliches Bauchkribbeln. Aber beim Freefalltower dachte ich dann, ich müsste sterben. Seit 9 Jahren hatte ich sowas nicht mehr gemacht. Seit einiger Zeit häuften sich auch die Träume, in denen ich in einem gläsernen Aufzug stehe und immer weiter nach oben fahre, hatte schon die Befürchtung, dass ich eine Höhenphobie entwickle. Wir sitzen also in dem Ding und können ganz Europa überblicken, es geht gefühlte 1000m nach oben. Mir ist ganz schlecht. Und dann hält das Scheißteil an und es passiert erstmal nichts. Es kribbelt wie wild in meinem Körper. Und dann geht's in die Tiefe. Ich mach die Augen zu und krall meine Finger in irgendwas. Unten angekommen steht mein Mund offen und ich seh total bescheuert aus. Aber geil war's trotzdem. Ich bin angefixt und will mehr. Wir lassen uns weiter durchrütteln und -schütteln. Dann warten wir ewig auf die Turbine. Schon beim Anstehen hören wir Schreie, die unter die Haut gehen. Das Licht geht aus als wir drin sitzen und es beschleunigt sofort, wir wissen gar nicht, wie uns geschieht. Mit schlackernden Beinen kommen wir wieder raus und haben alle ein dämliches Grinsen auf dem Gesicht. Dann wollen wir noch auf eine andere Achterbahn, aber die bleibt mittendrin stehen und die armen Menschen hängen fest. Okay, da sollen wir wohl nicht rauf. Statt dessen muss ich unbedingt nochmal auf den Freefalltower, diesmal kann ich die Augen aufhalten und will sofort nochmal.
Wir hatten ordentlich Spaß und sind abends total platt. Ich liege im Bett und werde das Gefühl in meinen Gliedern nicht los, dass ich immer noch irgendwo rumgeschleudert werde.

Impeach My Bush, Volume II

Vor einer Woche saß ich noch mit Thomas zusammen und wir beschwerten uns, dass nix los sei im Bermuda-Dreieck (Trier, Bitburg, Luxembourg). Aber dann entdeckten wir den fancy Veranstaltungsguide und der offerierte uns gleich zwei Konzerte. Einmal Sugarplum Fairy und einmal Peaches. Hin und hergerissen war ich da. Im Endeffekt habe ich mich für die gute alte Peaches entschieden.
Eine Begleitung habe ich dann auch noch gefunden. Peter hat sich überzeugen lassen. Wir sind ohne Karten hin und waren nicht ganz sicher, ob das eine gute Idee war. Nachdem Christian und ich letztes Mal so planlos in Luxembourg-City umhergeirrt waren, hatten wir diesmal mehr Glück. Wir haben auch sofort einen Parkplatz gefunden. Karten gab's noch und ich war schon völlig zufrieden.
Leider war Planning to Rock nicht am Start. Aber sie wurde mehr als würdig von zZz vertreten. Diese bezauberten mit ihren Hits 'Ecstasy', 'Lucy', 'Sweet Sex' usw. Daan der Orgel-Virtuose bestieg seine seltsame Konstruktion aus Instrumenten, wir hatten Angst, dass er auf der Bühne sterben würde. Björn der Drummer und Sänger hatte irgendwann das Mikro komplett im Mund stecken und hörte sich dabei so an, als hätte er selbiges verschluckt. Nach dem Support Act war die Stimmung schonmal ganz gut.
Wir kämpften uns nach vorne und hatten ziemlich gute Plätze. Peaches, "the master of the original dirty lyrical classic", ging mal wieder ab wie Schmitz' Katze und wir hatten unseren Spaß. Sie rockte wieder ordentlich. Leider war das Luxembourger Publikum etwas steif. Und laut Peter ist Frau Wunder "echt am meisten abgegangen von allen". Aber er war auch nicht ohne. Wir waren irgendwann sogar ganz vorne. Diesmal wurde der riesige Penis sogar in die Menge geworfen, wir hätten ihn zum Schluss gerne mit nach Hause genommen und ihm ein Zuhause geboten, aber der bullige Securitytyp hat uns nicht gelassen. Ich hatte Peaches schon als Super-Zicke angekündigt, aber sie war seltsamerweise total zucker. Peter fand sie süß und ich glaub, er will sie heiraten. Aber aus einer geheimen Quelle weiß ich, dass sie später noch Ärger gemacht hat. Wär auch echt nicht ohne gegangen.
Der Abend war klasse!

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Willige und billige Begleitung gesucht

Wer kommt mit nach Luxemburg zu Peaches am Samstag?
Und wer am Sonntag mit nach Belgien in den Sixflags-Park?
In beiden Fällen sind noch Plätze im Auto frei.

Montag, Oktober 02, 2006

Sowas

Es gibt Menschen, die haben Angst vor Tasten.