Freitag, August 31, 2007

Ich bin dann mal weg

Tasche ist gepackt. Wurde dann doch ein bisschen mehr, als das was Frau Ose vorgeschlagen hatte. 18 kg. Und ich habe schon ordentlich aussortiert, Rucksack nochmal auf und Kram raus. Jetzt graut es mir nur noch vor 13 Stunden Flug + 10 Stunden Taiwan + 9 Stunden Flug. Ich hoffe auf gutes On-Board-Entertainment. Der Ipod wird gerade noch mit neuer Musik gefüttert. Morgen früh geht es dann los. Meine Lieben, wenn ich mich nicht mehr persönlich von euch verabschieden konnte, dann tut es mir sehr leid, fühlt euch fest von mir gedrückt.
Vielleicht gibt es ab Montag schon eine Telefonnummer. Billige Vorwahlen fürs australische Mobilfunknetz gibt es übrigens unter: www.billiger-telefonieren.de oder unter www.tarif4you.de/tarife/0061071.html
Bis bald ;)

Donnerstag, August 30, 2007

Last Days of August

Da ich ja seit Montag in Köln obdachlos bin, habe ich bei meinen Eltern Unterschlupf gefunden. Hier haben wir gestern und heute Geburtstag gefeiert. Mit Überraschungsgästen, die schwanger sind. Gesucht wird übrigens ein schöner Jungenname. Vorschläge werden gerne entgegen genommen. Ich teile mir ein Zimmer mit fünf Umzugskartons. Hatte die grandiose Idee, meinen Kram für die Reise mal zu sortieren. Dabei heraus gekommen ist ein wahres Chaos. Wie ich das bewältigen soll, ist mir noch ein Rätsel. Vor allem weil ich mich ständig verabrede und noch Leutchen treffen will. Das ganze Zeug passt ohnehin nicht in meinen Rucksack. Damit mir auf dem Flug nicht langweilig wird habe ich von Benji ein 50teiliges Bambi-Puzzle bekommen, von Mimi einen Sydney-Stadtführer mit Aufgaben, die ich dort zu erfüllen habe, von meinem Cousinchen einen dicken Rätselblock, von Christian zwei wichtige Backpacker-Bibeln, von Claudi ein wunderschönes, zusammenklappbares Poster, was ich im Hostel aufhängen soll und immer wenn ich es angucke nicht weiß, ob ich lachen (weil: Bilder so bekloppt) oder weinen (weil: ich euch jetzt schon vermisse) soll. Von Oma gab es zwei Heilige, die mich auf der Reise beschützen sollen und von meiner liebsten Laura ein kleines Glücksschweinchen.

Dienstag, August 28, 2007

Freitag, August 17, 2007

Couchsurfen für eine bessere Welt

Am Sonntag war er da. Mein erster, eigener CouchSurfer: Benjamin aus der Steiermark, genauer gesagt aus Graz. Ziemlich spät kam er an. Wir hatten noch Zeit für einen gemeinsamen frischen Pfefferminztee und ein bisschen quatschen. Er war müde, hat noch geduscht und morgens gings für ihn schon weiter. Er wollte eigentlich schon weg sein als ich aufgestanden bin, aber der Arme hatte verschlafen. Zwei Tage später war er wieder da und wir haben Bier getrunken und im Grünen gesessen. An diesem Abend haben wir definitiv Toleranz und interkulturelle Beziehungen gestärkt, einiges gelernt und unseren Horizont erweitert.

Montag, August 13, 2007

merci mme m.


Ausgleichende Gerechtigkeit

Nachdem ich letzte Woche ganz früh morgens vor der Arbeit in einen Hundehaufen getreten bin, kam gestern der richtige Bericht für mich im TV. In China essen sie Hunde - und zwar in Echt. Da gibt es Schlachter, die sich auf Hundefleisch spezialisiert haben. Restaurants, die ganz nach dem Franchisesystem HundefleischzurichtigleckeremEssenverbeitungsläden eröffnen. Und was soll ich sagen? Es hat mich nicht im Geringsten betroffen gemacht. Es ist mir egal.

Mittwoch, August 08, 2007

baby went to amsterdam





















Frau Ose hatte Geburtstag und wir sind mit Sack und Pack nach Amsterdam. Früh aufstehen, Kuchen bereits am Vortag gebacken und los ging's. Die Fahrt dauerte gar nicht lang und schon waren wir da. Was für ein schöner Tag, in ständiger Begleitung eines singenden Heliumballons. Jule und ich sind sofort in einen Coffeeshop, wir hatten brav Prosecco getrunken, den wir wieder loswerden mussten. Mein erstes Mal im Coffeshop: Toiletten waren sauber, der Rest hat mich kalt gelassen. Dann sind wir an den Grachten entlang gelaufen und am Nachmittag haben wir eine Beachcruisertour gemacht. Durch die Stadt, an der Amstel entlang, zur Countryside mit Windmühlen und Cheesefarm, Holzschuhe gucken, ganz wie früher mit Mama und Papa, aber so schön. Zum Abschluss gab es ein leckeres Essen und noch einen Spaziergang durchs Rotlichtviertel.