Donnerstag, April 26, 2007

Langeweile




...ist ein Gefühl oder eine Emotion, die vor allem von Lustlosigkeit, mangelndem Elan und Desinteresse gekennzeichnet ist und von der Wertvorstellung der umgebenden Gesellschaft geprägt ist. Dies unterschiedet sie von dem einfachen Wahrnehmen des (ereignislosen) Vergehens der Zeit, das ebenfalls mit diesem Wort beschrieben wird.
Langeweile entsteht oft durch Monotonie im Alltag, also durch sich wiederholende Ereignisse, aus denen der Betrachter nichts Interessantes oder Aufmunterndes für sich erschließen kann oder will. Oft wird Langeweile auch mit Innerer Leere und Monotonie gleichgesetzt. Langeweile zeigt sich hauptsächlich durch die oben beschriebene Symptomatik, kann jedoch mit individuellen Gefühlen wie Verdruss und Sinnlosigkeit des eigenen Seins einhergehen. Im Allgemeinen zeigt sich dieses auch dadurch, dass Langeweile oft als das Gegenteil von Spaß, Freude und Abwechslung angesehen wird. Es liegt eine Bewertung zugrunde, was "sinnvolle Zeit" und was "Zeitverlust" sein.




Ich sitze in der Bibliothek und gerade hat die Aufsicht auch noch die letzte Jalousie runtergelassen. Ich. Finde. Das. So. Langweilig. Alle anderen sitzen draußen auf der Wiese, in der Sonne. Gemeinheit.

Mittwoch, April 25, 2007

Ein Dienstag im Frühling in Köln



Die Gods of Blitz spielen im Prime Club und liefern eine Show ab, die sich gewaschen hat. Die Vorband muss nochmal üben, im Keller, sehr weit unten. Die Gods of Blitz haben eine interessante Leuchtreklame dabei und ständig blinkt im Hintergrund der Bandname auf, dies wird noch durch fancy Blitze unterstützt. Die Musik rockt wie Sau und der Sänger überzeugt auch stimmlich. Langeweile und schlechte Musik gehen anders. Sie passen optisch zwar nicht ins Beuteschema, aber dafür sind wir ja auch nicht hier. Der Sänger erinnert mich ein bisschen an den jungen Mick Jagger, zeitweilig entgleisen ihm zwar seine Gesichtszüge, was aber zu verzeihen ist. Der Schlagzeuger fotografiert das Publikum und die ganze Band ist total begeistert vom Applaus. Zum Schluss springt der Sänger noch ins Moshpit um ein bisschen Spass in der Menge zu haben.

Dienstag, April 24, 2007

Shanti

Gestern beim Unisport. Der Yogainstructor umarmt innig einen älteren Herrn mitten in der Turnhalle. Dann zieht er seine Hose aus und präsentiert sich in der Unterhose, hier gibt es kein Schamgefühl. Wir sind alle eins. Die fortgeschrittenen Anfänger sind auf zack. Miriam und ich müssen uns ordentlich anstrengen um mithalten zu können. Bei manchen Atemübungen müssen wir ein bisschen schmunzeln, der nötige Ernst ist nächste Woche vollständig. Bei der Endentspannung schnarcht es neben uns, jemand pupst, aber das ist egal. Wir sind ausgeglichen und schweben entspannt nach Hause.

Montag, April 23, 2007

die ARTige stadt






Samstag. Museumsnacht in Düsseldorf. Der Hauptbahnhof bot in der ehemaligen Gepäckaufbewahrung den richtigen Platz um junge Kunst auszustellen. Die Messe für zeitgenössische Kunst war nicht so prall, aber es gab ja viele andere Sachen zu bestaunen. Wie z.B. die Modefotografien von Mario Testino. Eine kleine Stadtführung gab's auch noch, die Shuttlebusse gurkten durch jede erdenkliche Ecke der Stadt.


...then we take Berlin

Mein Besuch in der Hauptstadt ist jetzt leider vorbei. Es war sehr schön, denn ich habe endlich mal wieder meine Ghangzta Sista Anne gesehen. Wir waren immer schön mit dem Rädchen unterwegs und haben viel gesehen. Eigentlich wollten wir auch auf dem Landwehrkanal mit dem Boot fahren, aber unser Orientierungssinn spielte uns fiese Streiche, naja, pünktlich wären wir wahrscheinlich auch nicht gewesen. Auf dem Weg zum Mahnmal mussten wir am Potsdamer Platz vorbei, aber sowas hat ja jede Stadt (siehe Media Park in Köln) Das Stelenfeld ist wirklich sehr beeindruckend, sollte man sich selber anschauen. Grillen ist da übrigens verboten, Anne meinte dazu: "Die wissen, warum sie das schreiben." In Neukölln haben wir einen halben Tag verbracht und ich habe die Zeit genutzt, meine Fleisch- und Automatensammlung zu vergrößern. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich übrigens in einer Kreuzberger Wohnung Bekanntschaft mit zwei Silberfischen gemacht, der eine wurde noch nett aus der Wohnung geworfen, der andere hat allerdings sein Leben gelassen.

Mittwoch, April 18, 2007

















Emo oder Indie? Auch egal...






Gestern Abend ging's dann noch zum Magnet Club. Bei zwei Euro Eintritt kann man nicht meckern. Die Band war tatsächlich da. Sie waren hart, zu hart für meinen Geschmack. Neuseeländer, von uns im Supermarkt entdeckt. Der Club war nicht so prall, zwei Floors, auf denen man angeblich zwischen Emo und Indie unterschied, was uns aber nicht aufgefallen ist. Mein Kopf brummt trotz des Berliner Bieres nicht.

Dienstag, April 17, 2007

Das Dicke B oben an der Spree

... zeigte sich bis jetzt von seiner netten Seite. Mir geht's gut. Bei einer echten Berliner Currywurst haben wir heute Jungs in engen Hosen beobachtet. Und mein Kennerblick entdeckte sofort die Band in ihnen. Tja, was soll ich sagen, ich hatte tatsächlich recht. Sie heißen Steriogram und spielen heute Abend im Magnet Club. Sie hören sich gar nicht mal schlecht an, sofort bei MySpace anghört. Jetzt muss ich nur noch Frau Patak von der Couch runter motivieren und dann kann ich ihr beweisen, dass der Nichtsoschöne der Schlagzeuger ist, naturgemäß vorgegeben. Sonst muss ich mich wohl allein durch Prenzlberg kämpfen. Rock on!

Sonntag, April 15, 2007

Samstag, April 14, 2007

Summer, Sunday and the Year





Liebe deine Stadt





... denn hier scheint die Sonne. Es ist Anfang April und um elf noch über 20°!
... die Freunde sind hier so toll. Big it up for Frau Ose!
... Hotspot: Brüsseler Platz, Außengastronomie vom Hallmackenreuther. Romantik, Rotwein und imposante Kulisse überzeugen.

Der alte Monopolist