Mittwoch, Dezember 20, 2006

Kölsche Geschichten

Im Supermarkt: "Minge Mann hät fröher immer Old Schpeiß jenommen."

Montag, Dezember 18, 2006

Die fetten Jahre sind vorbei

Habe eine Programmvideothek entdeckt, auf der Aachener Straße. Ich mag sie.
DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI - ein Must-see!
Außerdem hätte ich auch gerne einen eigenes Sauerstoffgerät.

Where's the point?

'cause I didn't get it. Watching MATCHPOINT while suffering from a bloody cold. Friday Night, with a friend. Maybe I just don't like upper class people talking posh in movies, maybe it was just too mainstream and totally foreseeable. Guess me's more cockney. By the way: organic crisps kick ass.

Dienstag, Dezember 12, 2006

Erfolg zu verbuchen

Habe die Präsentation meines Examensthemas hinter mir. Ein großes Lob gabs vom Chef, gut recherchiert und vorbereitet. Alle Präsentatoren waren gleich gut mit Wissen ausgestattet und wir haben uns gerade alle "auf die Schulter geklopft".

An dieser Stelle möchte ich etwas mit euch teilen

Habe gestern was über einen daumenlutschenden Mann in einem aufreißerischen Boulevard-Fernseh-Magazin gesehen. Ich war angeekelt und fasziniert zugleich, ich konnte nicht wegsehen. Ich habe heute Nacht sehr schlecht geschlafen und bin jetzt total verstört. Was kann ich nur gegen dieses fiese Bild in meinem Kopf tun?

Montag, Dezember 11, 2006

no more i love pop

Hatten wir uns darauf gefreut! Nachdem die i love pop in der Südstadt schon so eine Enttäuschung gewesen war, hatten wir voll auf Ehrenfeld gesetzt.
Wir folgten der Menge zur Werkstatt. Die Location war gut, vielversprechend. Die Musik war anfangs auch echt ok, aber schlug schlagartig in ein Mainstream-Dance-Ding um. War das Thema nicht Indie und Britpop? Immer mehr Menschen verließen die vorher Ölsardinen-in-der-Dose-mäßig gefüllte Tanzfläche. Merken DJs sowas nicht? An diesem Abend definitiv nicht. Wir verstanden dies als Aufforderung, uns unsere Jacken zu krallen und abzuhauen. Zwischenzeitlich trickste der DJ mit the coast is always changing die Crowd nochmal aus. Das war so, als ob man einem Kind einen Lolli hinhält, und sobald dieses die Hand ausstreckt, um danach zu greifen, sich den Lolli selbst in den Mund steckt. Danach gings weiter mit schlechter Musik. Gut, dass wir unsere Jacken schon hatten.
Um die Ecke ist das Underground, da schauten wir dann noch kurz rein. Auch da war es seltsam. Menschen mit Pantera- und Biohazard-T-Shirts pogten über die Tanzfläche und schlugen allesamt wie wild um sich. Das war nun wirklich nicht unser Ding, meine blauen Flecken vom Konzert und mein Fahrrad-Bluterguss schmerzen ja heute noch.
Die einzige Alternative für uns war das Bett.

Roncalli's Circus meets Classic

Im Alter von 11 Jahren beschloss ich, Zirkus fortan blöd zu finden. So langsam setzte die Pubertät ein, die bei mir vor allem daraus bestand "anti" zu sein. Ich war mit meiner Familie im Zirkus und dies war eine super Gelegenheit, mich dazu zu entschließen, künftig einfach gegen derlei Aktivitäten zu sein.
Ganz ähnlich lief das dann mit dem Hubschrauber-Flug. Dieser war vor kurzem nochmal Thema. Ich war ganz entsetzt, dass ich da nicht mit dabei war und stellte die Frage, warum mich meine Lieben nicht mitgenommen hatten. Meine Mutter stellte die Frage, wo denn Fräulein Wunder zu der Zeit gewesen sei. Mein Bruder kommentierte das Ganze damit: "Die war in der Pubertät." Alles kar, so war das damals.
Nach mehr als einer Dekade, gab ich dem Zirkus am Freitag nochmal eine Chance. Ich wurde von Judith in die Kölnarena eingeladen. Wir erlebten eine fantastische Melange aus Poesie, Spannung und musikalischem Zauber. Die Künstler wurden von einer Band und einem klassischen Orchester begleitet.
Enzo verzückte mit seinen Muskeln und wird wohl bald von Isa geheiratet, ob er will oder nicht. Eine total verrückte Frau kam immer wieder auf die Bühne und war total bescheuert und wir haben uns schlapp gelacht. Es passen übrigens 20 kleine Chinesinnen auf ein Fahrrad. Ein paar sind runtergefallen und ich hatte Angst, dass sie danach von ihren grimmigen Trainern gezüchtigt wurden. Hoffentlich nicht. Eine weitere Einlage erinnerte irgendwie an Glühwürmchen auf LSD. Isa saß neben mir und kannte die Show schon von der Premiere, sie hat mich immer darauf vorbereitet, was als nächstes kommen würde. Wir waren ja nicht im Kino und deshalb war das nicht schlimm. Zusammen haben wir auch den Zauberer entlarvt, das war übrigens Thomas Anders, der wohl noch ein bisschen Geld dazu verdienen muss. Es gab großartige Sprünge durch die Luft und lustige Ganzkörper-Radlerhosen aus den 80ern, mit wilden und fiesen Neon-Mustern.
FAZIT: durchweg positiv ;)

Montag, Dezember 04, 2006

Don't come too close

Gestern Abend haben die Kooks gerockt. Leider im E-Werk, Konzert wurde vom Stollwerk dahin verlegt. Wir waren super vorbereitet, in meiner Tasche steckten T-Shirts zum Wechseln.
Wir wurden bis vor die Tür gefahren und waren pünktlich zur Vorband da. The Films - f***ing hot. Die gingen nach vorne, obwohl sie aus Amerika kommen. Jungs mit dünnen Beinchen, die in knackig engen Höschen steckten, und Arme mit Muckis. Durch die Menge ging es immer weiter nach vorne. Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass Menschen gar nicht so leicht zerquetscht werden können. Man hält so einiges aus. Die Kooks gingen ab wie Schmitz' Katze, ich und die Frau von Ose-Busreisen auch! Wir standen in der dritten Reiche vor den süßen Jung-Rockern. Es war super eng und um uns herum nur 16jährige. Pubertierende Jungs waschen sich immer noch nicht gerne, so hat's zumindest gerochen. Aber wir haben durchgehalten.
Heute morgen bin ich mit Schmerzen aufgewacht. Rechter Fuß, linker Arm, rechter Arm, linke Hand: übersät mit blauen Flecken. Aber ein Rocker kennt keinen Schmerz. Werde vielleicht einen bruise-contest starten, mit Bild-Dokumentation.