Weihnachten und Silvester sind ja bekanntlich die schlimmsten Tage im Jahr, die man so als Single überstehen muss.
Wer hat das eigentlich behauptet?
Seit langem habe ich nicht mehr so schön und friedlich das Fest der Liebe erlebt. Auch den Jahreswechsel musste ich nicht einsam überstehen. Bei mir ist alles in Butter. Aber um mich rum - da herrscht Chaos. Beziehungen gehen in die Brüche, man trennt sich, man betrügt sich, man hasst sich, die ganze Palette eben. Und wer hört sich das alles gerne an? Ich natürlich - der eigentlich verkorkste und einsame Single. In solchen Momenten geht es mir überdurchschnittlich gut. Nein, nicht weil ich schadenfroh bin, sondern nur, weil ich mich freue, dass ich mir im Gegensatz zu anderen Gedanken über den Weltfrieden, Waldbrände, Hungersnöte und sonstige richtig schlimme Katastrophen machen kann.
Alles in Allem geht es mir zur Zeit richtig gut. Wäre da nicht die Mathematik. Aber eben diese soll jetzt nicht das Thema sein. Oder soll ich vielleicht doch kurz die strengen Ordnungsrelationen anreißen?
Ich habe seit einiger Zeit auch ein richtiges Pädagogen-Hobby. Meine Freundin "Müriam" und ich entdeckten zusammen das Pottery Art Cafe (http://www.pottery-art-cafe.de/). Nee, wat schön. Da kann man nämlich selbst Keramik bemalen. Und wenn man dann seine ganze Bude mit dem Zeug vollgemüllt hat, dann beschenkt man einfach alles um sich rum damit. Ihr habt keine Chance! Und dann sitzt man da, pinselt vor sich her, trinkt Kaffee und lernt Männer kennen, die Märchenmotive auf ihren Teepott zaubern. Wenn das nicht was typisch pädagogisches ist, dann weiß ich auch nicht.