Am Samstag kommt Claudi endlich wieder. Freu! Und am Sonntag werden erstmal die Kooks gerockt.
P.S.: Bin im Traum schon über den Ayers Rock geflogen :)
Mittwoch, November 29, 2006
Montag, November 27, 2006
Quiet is the new loud
Mein Arzt hat mir verboten, in den nächsten zwei Tagen zu sprechen. Nachdem meine Stimme am Samstag zeitweise völlig versagte, habe ich doch gestern schon geschwiegen. Jetzt darf ich nicht arbeiten gehen und habe Zeit, an meiner Examensarbeit zu schreiben bzw. zu denken. Mir ist langweilig.
Mittwoch, November 22, 2006
Schleimiger Spionageüberfall
Hilfe! Wurde gestern beim Schwarzsehen erwischt. So ein Dreck. Der Typ war voll der Fiesling. Christian meinte, wenn ich jetzt in den Knast muss, sei das immerhin ein Imagegewinn für unsere Band mit den Jungs.
Der Sack lungerte dann auch noch in unserem Treppenhaus rum und lauerte anderen Nachbarn auf. Irgendwer hat ihn dann schreiend rausgeschmissen. Richtig so! Der Arsch.
A BEGINNER'S GUIDE TO GANGLAND UK
Leeds:
Apart from hooligans like the Leeds Service Crew, Leeds has been spared organised gangs over the years. With the influx of foreign nationals eager to control the drug and prostitution trade, that trend appears to be changing.
Scotland:
Glaswegian gangs today dommand an army of at least 2000 fighters with more than 110 active territorial street gangs within the city borders.
Newcastle:
The city is run by gangs called the things like The Sayers. The names sound like bakeries but they're into armed robbery, blackmail and drugs.
Liverpool:
Liverpool's always been run by "families" that specialese in importing drugs into the country. Liverpool's Curtis Warren, now imprisoned, was thought to be the biggest drug dealer in Europe.
Manchester:
Based in the Hulme and Moss Side areas, Manchester gangs are the craziest, youngest and most trigger-happy in the whole country. Mac-10-toting teenage gangs like the Pittbull crew gave the city its Gunchester reputation.
Birmingham:
Right now the Johnson crew and the Burger Bar Boys are having a tiff about who controls the drug trade in the city. They do this by shooting each other on a regular basis.
(Hab ich gefunden. Was soll man dazu sagen? Das ist nur ein kleiner Auszug, es gibt noch viele weitere Informationen.)
Apart from hooligans like the Leeds Service Crew, Leeds has been spared organised gangs over the years. With the influx of foreign nationals eager to control the drug and prostitution trade, that trend appears to be changing.
Scotland:
Glaswegian gangs today dommand an army of at least 2000 fighters with more than 110 active territorial street gangs within the city borders.
Newcastle:
The city is run by gangs called the things like The Sayers. The names sound like bakeries but they're into armed robbery, blackmail and drugs.
Liverpool:
Liverpool's always been run by "families" that specialese in importing drugs into the country. Liverpool's Curtis Warren, now imprisoned, was thought to be the biggest drug dealer in Europe.
Manchester:
Based in the Hulme and Moss Side areas, Manchester gangs are the craziest, youngest and most trigger-happy in the whole country. Mac-10-toting teenage gangs like the Pittbull crew gave the city its Gunchester reputation.
Birmingham:
Right now the Johnson crew and the Burger Bar Boys are having a tiff about who controls the drug trade in the city. They do this by shooting each other on a regular basis.
(Hab ich gefunden. Was soll man dazu sagen? Das ist nur ein kleiner Auszug, es gibt noch viele weitere Informationen.)
On tour mit Ose-Busreisen
Aus London zurück muss ich erstmal schlafen. War anstrengend. Und jetzt bin ich krank. Ich glaube, der Regen war zu nass, die Tube zu warm und London zu kalt.
Vielen Dank an Claudi, die ihr Zimmer mit mir geteilt hat. Wir haben festgestellt, dass die Jungs, egal ob Engländer oder Schweden, allesamt very charming sind. Sie sind auch noch alle nett anzuschauen und schütten einen mit Komplimenten zu. Claudi meint, das liegt an unserer Band.
Dienstag, November 21, 2006
London Calling
Immerhin gibt's einen guten Weg in die Stadt. Naja, mal von Hackney abgesehen, dass man zuerst durchfährt. Dann geht's an der Tower Bridge vorbei, London Bridge, man sieht die Gurke, Westminster Abbey, Big Ben, Houses of Parliament, London Eye und St. Pauls. So kann man sich das Ganze nochmal schnell ansehen, da man darauf in den nächsten Tagen gut verzichten kann.
Von Pimlico fahren wir mit der Tube nach Camden. Im Proud in Camden gibt's zwei Konzerte. Unter anderem spielen RUM SHEBEEN. Der Drummer ist so dicht, dass er die Augen kaum aufhalten kann und wir können es kaum fassen, dass er den Beat hält. Er heißt Oscar. Die Jungs tragen oben nix oder Netzhemden, unten Jogger. Aber die Musik ist gut, könnte was werden, aus den Jungs. Zwei Bier kosten 9 Pfund.
Get hot an sweaty at a gig. Jumping about with grimy teenagers in Camden - virtually a rite-of-passage in London.
Weiter geht's, in den nächsten Indieclub. Ich glaube, er hieß BARFLY. Wir haben sofort neue Freunde, drei von ihnen kommen aus Schweden und andere wollen ihr Koks mit uns teilen. Darauf können wir verzichten und nehmen lieber das Bier und die netten Komplimente. Super hier, denn es kommt nur Musik, die nach vorne geht.
"Goodbye Darling, I have to leave."
Um vier sitzen wir im Doppeldeckerbus, die Sätze werden kürzer und die Augen kleiner. Rock'n'Roll.
Nachdem wir ausgeschlafen sind, schauen wir kurz in Kate Moss' Lieblings-Vintage-Laden. Fahren zum Borough Market, laufen an der Themse entlang. Kurz in die Tate Modern, National Theatre (da gibt's gerade Fotos von Reuters zu sehen), über die Waterloo-Bridge und dann über die Regent Street (Christmas Lights Deluxe).
Drink all day, with a good excuse. Auf der Carnaby Street gibt's einen Wein, zu Abend essen wir in Soho. In Gordon's Wine Bar (Embankment) trinken wir wieder. Nach so viel frischer Luft schläft es sich des nachts auch gut.
Sonntags ist unser Ziel East London. Dort gehn wir über den Flower Market auf der Columbia Road, später zur Brick Lane und dann zum Old Spitalfields Market. Somit haben wir die drei größten Märkte in East London gesehen.
Auffällig sind all die gut aussehenden Jungs in ihren engen Jeans mit spitzen Schuhen und lässigen Frisuren. Sexy! Das nenn ich Stil! Unbedingt nachmachen!
Kaffee gibt's auf der Portobello Road in Notting Hill, sowie Tapas zum Abendessen.
There's not much glamour 'bout the English weather
Friday it was pissing with rain. Became friends with a Portugese while suffering in the rain. It took forever to get into central London.
Dienstag, November 14, 2006
by the way
...letzte Woche hat sich von Annas Nase eine Spinne abgeseilt.
...gestern Abend in der Bahn: Ein Mann öffnet den Klettverschluss seiner Tasche, raschelt ein bisschen und dann wird er voll zur Sau gemacht: 'Mann, du Arschloch machst hier einen Höllenlärm!' Was geht bitte ab?
...habe einen schlechten Kommentar zu 'Populärmusik aus Vittula' gelesen. Du Banausin!
Geschafft!
In Deutsch bin ich also jetzt offiziell staatsgeprüft. Konnte meine Aufregung vor der Tür lassen und die Prüfung lief super! Seltsamerweise verging die Zeit so schnell. Karneval habe ich aber trotzdem ausfallen lassen und ich bin nach Hause zu meinen Eltern. Endlich habe ich meine liebe Anne nochmal gesehen, nach gefühlten zehn Jahren! Meine Liebe, ich hatte ja schon fast vergessen, wie du aussiehst ;)
Jetzt muss ich innerhalb von zwei Tagen eine Hausarbeit schreiben, dann schnell meine Examensarbeit anmelden und und und.
Aber am Freitag gehts erstmal nach London zu Claudi. Dann werden wir wohl ordentlich das Haus rocken. Ich freu mich schon. Habe eben mein letztes Geld getauscht.
Donnerstag, November 09, 2006
Dieses Kribbeln im Bauch
Morgen um 14.00 ist es soweit. Ich habe mündliche Examensprüfung in Deutsch. Mein Magen dreht sich so langsam.
Sonntag, November 05, 2006
Bela B., weil
...er so sexy ist.
...er Mädchenbier mag.
...das Wort 'Punkpurist' aus seinem Mund so schön klingt.
...'Und dann fällt mir noch ein...' wirklich ein super Buchtitel ist.
...er letzte Woche bei Dittsche aufgetaucht ist.
...er Mädchenbier mag.
...das Wort 'Punkpurist' aus seinem Mund so schön klingt.
...'Und dann fällt mir noch ein...' wirklich ein super Buchtitel ist.
...er letzte Woche bei Dittsche aufgetaucht ist.
Donnerstag, November 02, 2006
Meine Freundin Mimi
...ist ein kleines Schwein. Denn sie hat mein ganzes Badezimmer mit winzigen hartnäckigen schwarzen Haarfarbe-Spritzern versehen.
art.fair
Waren bei der Eröffnung des art.fair 2006. Es gab viel zu sehen. Lohnt sich auf jeden Fall. Leider war das Ganze richtig schlecht organisiert, man musste viel anstehen und die Leute waren genervt. Wir glauben, dass Guido Westerwelles Grinsen irgendwie in sein Gesicht getackert ist. Er schaut immer gleich. Lounge, Loft und Club bieten Musik, aber es war uns viel zu voll und so haben wir uns die Vernissageparty geschenkt.
Ein Rotlichtviertel in Kalkutta
Heute erscheinen mir alle meine 'normalen' Sorgen und Nöte so lächerlich. Ich musste mich daran erinnern, wie gut ich es habe. Es ist so wichtig, das nicht aus den Augen zu verlieren. Ich bin gesund und habe ein Dach über dem Kopf. Wie oft blended man das einfach aus und ärgert und beschwert sich über nichtige Dinge?
Avijit ist eines von vielen Kindern aus einem Rotlichtbezirk in Kalkutta. Viele Kinder leben dort mit ihren Müttern und Großmüttern im Bordell, kriegen mit, was dort geschieht. Die Kinder müssen Geld für ihr Essen selbst verdienen. Fürs Müllsammeln kriegen sie ein paar Rupien. Die Väter trinken, kiffen, sind teilnahmslos oder ganz von der Bildfläche verschwunden.
Avijits Mutter ist tot. Offiziell heißt es, sie sei bei einem Küchenunfall ums Leben gekommen. Tatsache ist aber, dass sie von ihrem Zuhälter in der Küche angezündet und verbrannt wurde. Die meisten dieser Kinder haben keine Zukunft, sind HIV-positiv und oft ist ihr Weg schon vorgezeichnet.
Das ist nur eins von viel zu vielen Dramen, die sich tagtäglich abspielen.
Uns geht es so gut und ich bin froh, dass ich meine Familie und Freunde habe.
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