Samstag, Dezember 27, 2008

turn of the year brainstorming

My heart is on fire.
I learned my lesson.
My name is Anne and I got a plan.
People sneak into your life, watch them carefully!
Some things are just overrated.
Too many tears.
Trying to heal a broken heart with alcohol just works for one night - the hangover is just making it worse. Who gives a shit?
Sometimes a great party just makes my day!
I look good with shorter hair.
Wondering what 2009's got up its sleeve for me.
I got this crazy idea about saving some money for the next big trip.
Still loving Oz.
No one made me a mixtape this year.
Still not a x-mas person.
Probably never going to Paris.
Music has to be Rock for me. And very loud.
Still adventurous.
2008 - pretty successful, sad, happy, sad again.
2009 - going on satisfying my ambition, making myself happy again.
I'll take the challenge!

Montag, Dezember 15, 2008

Yeah Postbergfest!

Heute habe ich meinen vorletzten Unterrichtsbesuch in Deutsch hinter mich gebracht. Es ist ziemlich gut gelaufen. Kleine Panne: ein Kind, das in die Hose gemacht und eine große Pfütze im Sitzkreis hinterlassen hat. Sonst habe ich schon fast gefühlte Ferien. Vor mir liegen nur noch zwei Tage, die von diagnostischen Screeningverfahren bestimmt werden. Dafür muss ich mich jetzt noch vorbereiten, was sich wohl als schwierig gestalten wird. Es fällt mir gerade sehr schwer die Augen offen zu halten.

Samstag, Dezember 13, 2008

..vertreibt Kummer und Sorgen

Prosecco mit Tom und Hendrik bessert die Laune erheblich. Verschafft zwar nicht gleich den Job des Filialleiters oder Prozente auf die silbernen Schuhe, entlockt aber Tom, dass ich ihn mit meiner Stimmung "Weihnachten ist irgendwie überbewertet" bereits letztes Jahr angesteckt habe. Viel Spaß beim Planschen Jungs und bis nächste Woche.

Kurz vor Weihnachten

...denke ich mal wieder, dass ich gut darauf verzichten könnte. Erinnere mich schwermütig an letztes Jahr, an Australien, das schöne Wetter, ein grandioses Dinner, einen tollen Tag am Strand und ein seltsames Aussie-Barbie.
...dieses Jahr wieder good old german Weihnachtsstimmung, sprich: Hektik, Nerven liegen blank.
...frage ich mich, warum ich die Launen anderer Leute ertragen muss? Kann sich denn niemand mehr zusammen reißen? Wie wäre es mal mit einem Vorsatz fürs neue Jahr?
...ich will Respekt und nicht abwertig behandelt werden. Tatsächlich gehöre ich nicht zum Besitz anderer, habe einen freien Willen und finde dominante Haltungen anderer Menschen zum Kotzen!

Samstag, Dezember 06, 2008

Zurück...

vom Aussie-Get-Together. Schön war's. Mit einem echten Aussie-Bier. Bin jetzt vorgemerkt als Abnehmerin von Coopers Pale Ale Sixpacks. Mein Australienshopverkäufer hat jetzt meine Nummer.

Endlich wieder

-Schwiegertochter gesucht!
Grandiose Unterhaltung. Aber Achtung Fremdschämer: könnte gefährlich werden.

Freitag, November 28, 2008

Wie verwandelt

So kam mir heute meine Englischklasse vor. Sie waren der Oberknaller, zwei Stunden ganz produktiv gearbeitet, ganz ohne knatschen obwohl ich Sport gestrichen hatte. Dass die Klassenlehrerin bei gutem Benehmen hausaufgabenfrei versprochen hatte ist mir dabei ziemlich egal.

verknallt in elmo

Dienstag, November 11, 2008

Warst du schonmal krank vor Sorge?

Denn so ging es mir heute. Ganz langsam schleichen sich komische Gedanken in deinen Kopf. Du versuchst, dich selbst zu beruhigen, denn für alles gibt es ja eine logische und harmlose Erklärung, lässt aber trotzdem das Handy an und auf dem Lehrerpult liegen. Verstohlen guckst du immer wieder aufs Display. Spätestens heute Nachmittag meldet er sich, krieg erstmal die Konferenz rum. Vielleicht kochst du ja was für euch zum Abendessen?
Dann ist es aber schon 18.00 Uhr und du hast immer noch nichts gehört. Deine Anrufe bleiben unbeantwortet und dein Kopf fängt an zu arbeiten. Er war noch nie so unzuverlässig, er meldet sich doch immer. Da stimmt was nicht - denkst du dir und hast sämtliche infrage kommende Krankenhäuser binnen kürzester Zeit abtelefoniert. Nichts. Dir ist trotzdem schlecht und du übergibst dich. Vielleicht hatte er einen Unfall beim Mountainbiken im Wald und niemand hat es bemerkt? Deine Mutter hat dir doch gestern noch von diesem Typen berichtet, der sein Hobby querschnittsgelämt aufgeben musste.
Macht es dich stutzig, dass du kaum Freunde von ihm kennst? Du versuchst alle möglichen Tricks um die Familie zu erreichen. Dann der Anruf bei der Polizei. Dein Hals ist ganz trocken, Tränen laufen schon die ganze Zeit an den Wangen hinab, vom Schluchzen mal ganz abgesehen. Der Polizist ist sehr nett und versucht dich zu beruhigen. Er schickt eine Streife vorbei und ruft zurück, es macht niemand auf. Der wachsame Nachbar hat beobachtet, dass das Auto anders steht als gestern Abend. Der Polizist bietet an, später nochmal vorbeizuschauen, der Nachbar besitzt einen Schlüssel. Du hoffst so sehr, dass nichts Schlimmes passiert ist, weder mit ihm noch mit seiner Familie. Vielleicht musste er ganz schnell weg und hat sein Handy vergessen. Zur Sicherheit noch eine Email, du schreibst deine Nummern mit rein, falls er gerade keinen Zugriff darauf hat.
Warum hast du bloß solche Kopfschmerzen? Stimmt, seit heute Mittag hast du ja nichts mehr getrunken. Wäre jetzt eine gute Idee. Du lässt zum zigsten Mal sein Handy klingeln, versuchst es über Skype. Wieder nichts. Noch mehr Tränen. Jetzt ist es schon richtig spät und du hast aufgelöst mit deinen Eltern und deiner besten Freundin gesprochen. Was kannst du jetzt noch tun? Ruhig atmen. Vielleicht doch nochmal die Nummer des Nachbarn suchen und nach 23.00 dort anrufen. Nach gutem Zureden und Bekundung deiner absoluten Sorge rückt er Informationen zu den geparkten Autos und die Telefonnummer eines anderen Familienmitgliedes raus.
Du übergibst dich nochmal, hat perverserweise eine beruhigende Wirkung. Dann wählst du die Nummer des Bruders, auch dort kein Lebenszeichen. Ich frage mich, wem ich alles einen Blumenstrauß schicken muss, um mich für dieses nächtliche Theater zu entschuldigen. Dann die SMS: "Wow grad aufgewacht. Alles gut". Du verstehst die Welt nicht mehr. Sollst du weinen, schreien oder doch lieber nochmal kotzen?
Du weißt, dass jetzt ein Gespräch kommen wird, indem du erst ganz dreist belogen wirst und dann häppchenweise die Wahrheit serviert bekommst. Natürlich nicht die ganze.
Du bist wütend und weißt nicht, ob ihr nochmal telefonieren werdet.

Sonntag, November 09, 2008

Kommen und Gehen

Während wir darauf warten, dass das Baby meiner Cousine endlich das Licht der Welt erblickt, verlässt ein Teil der Familie diese Welt. Freud und Leid können so nah bei einander liegen, dass man manchmal gar nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll.

dedicated to my sleazy roommate from syd and the place she used to buy those great heels

a thing called mo having its own party


kölsche impressionen


Samstag, November 01, 2008

Montag, Oktober 20, 2008

being an idiot

Yesterday I put a damn cloud over my own head. Ever since it's following whereever I go and it constantly rains. Doing stupid things without no meaning seems to be my current profession. Now I feel sick and tired and don't know how to numb these feelings. I guess sometimes a bit of weakness would do no harm to myself. I have to strike a balance between getting hurt and being way too offensive. I'm sorry for beeing such a dickhead.

Donnerstag, Oktober 16, 2008

Bergfest!!!

Ich habe heute genau die Hälfte meiner Unterrichtsbesuche erledigt! Bin ziemlich platt, aber auch super froh.

Montag, Oktober 13, 2008

school's out


Wir haben ihn und fordern Unsummen von Lösegeld für Mr. Playmobil!
Neue Kollektion bei New Yorker! Das kaufen die Leute ernsthaft. Wir hatten unsern Spaß.
Im Weißen Holunder. Gladbacher Str.
Haustür.
Stromkasten.
Jim.
Supermarkt.
Regen.
Fietsen.
Da lang.


Habe ich mich heute strafbar gemacht?

Köln/Appelhofplatz. 13.10.08:
Dank meiner Nächstenliebe stehe ich vielleicht mit einem Bein im Knast und mein Rücken ist kaputt.
Älterer, hilflos aussehnender Herr steht mit Megakoffer vor Treppenaufgang in U-Bahn. Keine Rolltreppe oder Lift.
Biete ihm die Treppe runter schreiend meine Hilfe an. Als ich ihn, unten angekommen, richtig sehen kann entblößt er einige frontale Zahnlücken und eine unangenehmer Geruch steigt mir in die Nase. Ich bin angewidert. Was tun? Kann ich noch laufen? Nein, das wäre gemein, gäbe ein schlechtes Karma, ungefähr so, als würde man Marienkäfer töten. Der Koffer ist sehr schwer, so schwer, dass fast die Griffe abfallen und mein Rücken später schmerzt. Der Koffer ist pickepacke vollgestopft und riecht so komisch... Aber ich schleppe ihn die gefühlten 1000 Stufen hoch.
Wollte der Alte etwas verschwinden lassen oder war er nur fies und ein stinkiger Penner mitsamt Hausrat? Oder bin ich etwa unwissend zur Mittäterin geworden?

guckst du


Mein gestreicheltes Ego

Eine Liebeserklärung bekam ich am ersten Schultag von zwei Schülern: Liebe Frau..., ich liebe dich. Hach, dass lässt die bei mir unbemerkt gebliebenen Ferien fast vergessen.

Dienstag, Oktober 07, 2008

My boyfriend

... is my Prince Charming! He rode a pony. What a hero!

Ich bin Teil meines Traumpaars






Sonntag, September 28, 2008

Sometimes

...there are thoughts in my mind I shouldn't be thinking.
...I can feel the wanderlust inside.
...I'm afraid of coming winter.
...I miss being adventurous.
...I'm bored.

I'm gonna teach them nothing for two weeks

Endlich sind sie da. Die Ferien. Nachdem ich diese Woche zwei Lehrproben hinter mich gebracht habe, freue ich mich jetzt auf zwei Wochen Ruhe. Einen netten Start ins Ferienprogramm gab's am Donnerstag schon im Weißen Hollunder und im Stadt Venlo. Heute geht es für ein paar Tage nach Gent, ich hoffe die Sonne kommt mit.

Mittwoch, September 03, 2008

Samstag, August 16, 2008

Ein Tag am Meer










...dafür haben wir uns heute nach der erfolgreichen Wohnungssuche im schönen Gent entschieden.


...macht Sommersprossen.


...ist sogar in Oostende schön, obwohl die Stadt super hässlich und die Leute sehr komisch sind.


...hält Fisch bereit, aber nicht für jeden.


...macht gute Laune bei meinem Bubby und mir.


...macht Bubby eine nasse Hosentasche weil wir darin all unsere gesammelten Muscheln aufheben.


...lassen wir in Gent mit gemeinsamen Spülen und Kochen und Spülen und dann mit Bier in der Hand durch die Stadt ausklingen.


...rockt also alles in allem ziemlich fett mit meinem Liebsten.

Mittwoch, August 06, 2008

Neverending Sektfrühstück

Es gab Brötchen, Brot, Käse, Wurst, Marmelade, Vegemite, Frühstückseier, Saft, Wasser, Sekt und Blumen für mich. Sieben Super Mädels in meiner Wohnung, die abwechselnd mit Aussiehut im Schaukelstuhl saßen. Angus and Julia Stone rauf und runter gehört. Von 10.15 am bis nachts um zwölf waren 11 Sektflaschen leer, die Stimmung super und Susi schroh;) So sollte jeder Montag sein.
...to be continued

Donnerstag, Juli 24, 2008

Sleeping in Airports

Die Webseite hat nicht zu viel versprochen. Ich bin gerade in Seoul Incheon auf dem Flughafen. Die Nacht habe ich im Transithotel verbracht. Zwanzig Stunden hier rumhaengen waere mir ein bisschen zu viel geworden. Wobei man hier viele tolle Dinge machen kann. Man kann sich massieren lassen, es gibt eine koreanische Sauna, Duschen im Transitbereich. Es gibt Lounges in der Relaxarea, da kann man ungestoert abhaengen, auf tollen Liegen, es ist still. Es gibt zwei Internetzonen, die eine ist mit normalen Computern und Buerostuehlen ausgestattet, die zweite mit Sony Notebooks und ziemlich bequemen Sesseln. Ich habe hier meine Kopfhoerer eingestoepselt und hoere Musik, trinke Kaffee und warte darauf, dass ich boarden kann. Noch eine Stunde und es wird nicht langweilig. Alles verlaeuft planmaessig und ich sollte wohl am Donnerstag um 17.00 in Frankfurt landen.

Luis auf dem Flug OZ 602 Sydney - Seoul Incheon

Hilfe! Ich bin auf eine ueberdimensionalen Klassenfahrt gelandet. Komme morgens um viertel vor sieben auf dem Flughafen in Sydney an und dieser ist vollgepackt mit WJD-Pilgern. Die haben es sich zur Aufgabe gemacht, im Weg rumzustehn, Gepaeck im Weg liegen zu lassen und viel zu frueh am Morgen schon gut gelaunt zu sein. Soweit so gut. In meinem Flieger sieht es aber noch viel schlimmer aus. Das ganze Flugzeug ist voll mit denen. Zugegeben, ein paar Koreaner sind auch noch an Bord, aber irgendwie zaehlen die nicht. Vor mir Pilger, hinter mir Pilger und neben mir: Pilger. Was die Sache aber so schlimm macht, das sind alles Teenager, amerikanische Teenager. Alle sind erkaeltet, niesen rum, dass man schon nicht mehr von Troepfcheninfektion sprechen kann. Direkt neben mir sitzt Luis, der kaut mit offenem Mund, so, dass es richtig schoen schmatzt. Macht nichts, ich habe ja Oropax mit. Nichts wie rein damit, aber da habe ich nicht mit seinem lauten Lachen zu 'Americas funniest Homevideos' gerechnet, dringt trotz echt fest sitzender Ohrstoepsel an Hammer, Ambos und Co. Gerne trommelt er auch auf seinem Ausklapptisch rum. Die Armlehne habe ich mir schon abgeschminkt, da sein Arm fast auf mir haengt und alle paar Minuten ruepelhafte Beruehrungen stattfinden. Ich schmiege mich ans Fenster, ziehe mir den Schal vor Mund und Nase, setze meine Schlafbrille auf und uebe mich in Geduld. Elf Stunden koennen ganz schoen lang sein. Die erste Mahlzeit haben wir hinter uns, aber es schmatzt und schmatzt und schmatz neben mir weiter, mit offenem Mund versteht sich. Und es niest, so mit Rotz gegen den Vordersitz. Ich ekel mich. Gerade bin ich eingeschlafen, auf diesem Flug uebrigens mal ganz ohne Schlaftabletten, da bruellt es neben mir los. Zwei Reihen vor uns sitzt seine Angebetete. Es werden kleine Briefchen geschrieben und hin und her geworfen, nicht ohne dies vorher lautstark anzukuendigen. Die armen Menschen, die genau dazwischen sitzen. Dann ist es an der Zeit Plaetze zu tauschen. Baeumchen wechsel dich! Waehrend der elf Stunden muss ich mal aufs Oertchen. Ich kaempfe mich durch pubertierende Pilgermassen zum WC durch. Warte ziemlich lange, bis sich dort die Tuer oeffnet. Es ueberrascht mich dann auch nicht, als zwei daemlich grinsende Jungs rauskommen, der Spiegel demoliert aussieht und die Sicherheitsaufkleber zum Lueftungssystem des Fliegers angeknibbelt sind. Weil ich so genervt bin, bestelle ich mir zum Dinner ein Bier. Und was servieren die Saecke? VB! Tom, kannst du dir das vorstellen? Wir haben dieses Bier doch immer Very Backpacker genannt, weil es das Billobier ist und man ausnahmsweise mal keinen Goon trinken wollte. Bevor wir dann auf Coopers und Penfolds umgestiegen sind und Dan Murphys unser Lieblingsort wurde. Ich habe das Bier dann runtergekippt zu meinem ersten Bi-Bim-Bap, dem koreanischen Traditionsgericht. War ganz lecker, das Essen. Nach diesem Bier hatte ich einen sitzen. 45 Minuten spaeter bin ich in Seoul gelandet. An dieser Stelle moechte ich noch kurz anmerken, dass es sich bei Luis um kein Einzelschicksal handelt.

Sonntag, Juli 20, 2008

nights out with the girls












Gambling at the RSL

Ich habe die Poking Machine gespielt und 60 Dollar gewonnen. Die RSL-Clubs stehen voll mit den Dingern und reihenweise sitzten Aussies an den Teilen und verzocken ihre Kohle. Hier gibt es nicht neben den Anonymen Alkis auch die Anonymen Spieler und die sind mindestens genauso frequentiert.

What happens at Crazy Cove stays at Crazy Cove


Meine Zeit im Daycare Center in Balmain ist jetzt endgueltig vorbei. Nachdem ich im Januar dort aufgehoert habe, haben ziemlich viele Leute dort gearbeitet. Alle haben ihre extremen Macken und ich bewundere Alex dafuer, dass sie immer noch den Laden leitet. Alle zwei Wochen will jemand anderes kuendigen, weil sie z.B. keine Verantwortung uebernehmen will oder sonst was. Ich glaube, hier ist es zu einfach einen Job zu finden. Vivien, eine 34jaehrige Chinesin, mit der ich letztes Jahr gearbeitet habe, konnte sich nicht mal die Zeilen von 'Incy wincy spider' merken, sie wiederholte immer und immer wieder die erste Zeile, die armen Kinder. Sie musste gehen, weil sie sich um nichts mehr gekuemmert hat. Alex glaubt, dass der Standort des Centers verflucht ist und alle die dort anfangen zu arbeiten irgendwie bekloppt sind. Von den Eltern will ich gar nicht anfangen. Die Kids sind teilweise ok. Haben allerdings auch alle so ihre Macken. Sie brauchen zu viel Aufmerksamkeit und ich werde wohl nie wieder mit so jungen, kleinen, winzigen Menschen zusammenarbeiten. Auf Dauer wuerde ich das nicht aushalten.

Montag, Juli 14, 2008

taking a deep breath in byron bay









Wenn Brisbane schon bedeutet Zeit zu haben, dann gilt das erst recht fuer Byron Bay. Mein Hostel liegt direkt am Meer und ich kann zum Einschlafen dem Meeresrauschen zuhoeren. Die Menschen hier sind alle sehr entspannt und sind sehr nett, was ueber das australische Darling, Love... hinausgeht. Auf meinem Flat White ist ein Herz und er stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, wie fast alles andere hier auch.


Byron ist ein Ort fuer Einsteiger und Aussteiger. Hier gibt es viele Hippies, Surfer, Rastazoepfen auf Menschenkoepfen, Menschen die von oben bis unten taetowiert sind, Skater, Backpacker ohne Ende, erstaunlich viele Menschen in Rollstuehlen, Campervans von Wicked ueber Hippie und Britz bis zu ganz alten VW-Bussen mit geteilten Windschutzscheiben. Keine Chance fuer D&Gsonnenbebrillte Schickeria. McDonalds & Co existieren hier nicht. Ueberall hoert man Jack Johnson aehnliche Musik. Bald findet hier das Splendour in the Grass Festival statt, mit ziemlich vielen Superbands: http://www.splendourinthegrass.com/


Ich habe den Reinforest Walk und eine Radtour zum Lighthouse am Cape Byron hinter mir. Meine Uhr lasse ich im Hostel, denn die Zeit interessiert hier nicht.


Gerade wandern die Buckelwale in den Norden und es muessen Tausende sein. Man sieht sie vom Strand aus, sie sind riesig. Gestern morgen habe ich 14 gesehen. Jedes Mal wenn man einen sehen kann, ist es als wuerde die Zeit stehen bleiben. Alle drehen sich Richtung Meer, Strandaktivitaeten werden sein gelassen, es ist ganz still, man hoert nur die Brandung und die riesigen Schwanzflossen der Meeresgiganten sind zu sehen wie sie aufs Wasser platschen.


Gestern war der schoenste Wintertag den ich in Australien erlebt habe. Nachmittags sass ich am Strand und habe auf das Meer geblickt, ganz langsam zogen Wolken auf und alles wurde in ein sonderbar schoenes Licht getaucht, ich habe mich in meine Decke eingewickelt und in diesem Moment spielte Lou Reed's Perfect Day auf meinem Ipod. Bin sehr zufrieden gerade. Zum Dinner gab es dann frisch gefangenen und gegrillten Fisch mit Chips. WJD-Pilger aus Italien luden zum Singen und Tanzen ein, ich habe lieber zu gesehen.


Wollte jetzt eigentlich nach Brunswick Head fahren, wo Tom und ich auf unserer gemeinsamen Reise unfreiwillig gelandet sind, nachdem unser Camper zusammengebrochen war und wir dann dort das Glueck auf Erden fanden. Aber ich glaube der Coachfahrer hat vor lauter Chillen vergessen, dass er heute arbeiten soll, denn der Bus kam auch nach einer halben Stunde warten nicht. Egal.


Ich habe das Gefuehl, auf diesem Fleckchen Erde liegt ein ganz besonderer Zauber.












DIESES BILD ZEIGT DEN REST VOM WAL! HABE LEIDER KEINE BESSERE KAMERA ODER EIN SUPEROBJEKTIV:(