Donnerstag, März 06, 2008

Flirten in Lindlar geht anders

Am Mittwoch war Seminartag und drei Referendarinnen machen sich auf den Weg ins Bergische Land. Aufgrund morgendlicher Anstrengung meldet sich mittags Hunger an. Ortskundige Kollegin schlägt Lindlar vor, dort widmen wir uns der Nahrungsaufnahme. Nebenan steht ein voll bepackter Anhänger und zwei starke Typen räumen aus. Es dauert nicht lange bis einer von ihnen anfängt mich anzustarren und zwar so, dass ich nach kurzer Zeit das Gefühl habe entweder einen knalligen Ausschlag oder eine stark blutende Wunde mitten im Gesicht zu haben. Essen zwischen den Zähnen? Nee, könnte er von da nicht sehen. Hinter mir ist auch nichts. Weiteressen und ignorieren. Er hört nicht auf. Verzieht aber auch keine Miene, so dass ich eher das Gefühl habe, gleich wird er grün, dann platzt sein T-Shirt und dann reißt er mir den Kopf vom Hals. Er starrt weiter. Irgendwann müssen wir aus dem Laden raus. Sein Kopf dreht sich mit meinem Weg zum Auto, mir fehlt als Soundtrack so ein knarrendes Türgeräusch, wie man es nur aus gruseligen Filmen kennt. Ich kann mir ein Hallo nicht verkneifen und er bringt so etwas wie ein Lächeln zustande, hebt seine Hand, zwinkert mir zu und in der Sonne schimmert ein goldener Ring.

2 Kommentare:

Regina Regenbogen hat gesagt…

to be continued...???

Anonym hat gesagt…

der ring ist bestimmt von seiner schwester - glücksbringer... ;)