Hatten wir uns darauf gefreut! Nachdem die i love pop in der Südstadt schon so eine Enttäuschung gewesen war, hatten wir voll auf Ehrenfeld gesetzt.
Wir folgten der Menge zur Werkstatt. Die Location war gut, vielversprechend. Die Musik war anfangs auch echt ok, aber schlug schlagartig in ein Mainstream-Dance-Ding um. War das Thema nicht Indie und Britpop? Immer mehr Menschen verließen die vorher Ölsardinen-in-der-Dose-mäßig gefüllte Tanzfläche. Merken DJs sowas nicht? An diesem Abend definitiv nicht. Wir verstanden dies als Aufforderung, uns unsere Jacken zu krallen und abzuhauen. Zwischenzeitlich trickste der DJ mit the coast is always changing die Crowd nochmal aus. Das war so, als ob man einem Kind einen Lolli hinhält, und sobald dieses die Hand ausstreckt, um danach zu greifen, sich den Lolli selbst in den Mund steckt. Danach gings weiter mit schlechter Musik. Gut, dass wir unsere Jacken schon hatten.
Um die Ecke ist das Underground, da schauten wir dann noch kurz rein. Auch da war es seltsam. Menschen mit Pantera- und Biohazard-T-Shirts pogten über die Tanzfläche und schlugen allesamt wie wild um sich. Das war nun wirklich nicht unser Ding, meine blauen Flecken vom Konzert und mein Fahrrad-Bluterguss schmerzen ja heute noch.
Die einzige Alternative für uns war das Bett.
1 Kommentar:
Bett und Burger King :P
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