Montag, Januar 28, 2008






The bestest Flatmate/Boss eva!

THANK YOU ALEX. YOU ARE THE BEST. I LOVE YOU. SEE YOU SOON. KOALAS AIN'T NO BITCHES ;)

Great Barrier Reef

Ich war am Whitehaven Beach, habe die Whitsundays umschippert und das alleralleraller tollste war das Schnorcheln am Great Barrier Reef. Ich habe bestimmt fast 2 Stunden im Ozean abgehangen, ausgestattet mit Stingersuit, damit die gefaehrlichsten Quallen der Welt, die Boxjellyfish und andere fiese todbringende Viecher mich nicht killen. Es war so schoen!

living on the edge

...unser Wicked Van war ein Arschloch, ist naemlich 3x liegen geblieben. 1. Spritkontrolllampe ausser Betrieb, kein Benzin mehr. Wir haengen irgendwo in Queensland im Nichts. 2. Wir fahren die Karre in ein Creek, das wegen der heftigen Regenfaelle und im Zuge der alles ueberschwemmenden Wassermassen zu einem reissenden Fluss wird, und bleiben drin stecken, Motor nass, koennen ihn aber trockenlegen und weiter geht die lustige Fahrt. 3. Wenn es sowas wie einen Zuendverteiler gibt, der in der Naehe der Zuendkerzen zu finden ist, dann war der im Arsch. Mitten auf dem Highway bleiben wir liegen, kein Handyempfang. Nach 4 Stunden kommt Hilfe. Die passierenden Autos halten nicht, alle winken uns freundlich zu. Wir packen unsere Campingstuehle aus und geniessen die Aussicht auf Stabheuschrecken und die Strasse.
Zudem verbrauchte die Karre mehr als 15 Liter Benzin auf 100km. Teuerer Spass.
...wir wurden ausgeraubt. Tom existiert zur Zeit nicht, Dokumente, Kreditkarten, EC-Karten, Handy, Digicam: weg.
...haben den Dieb verfolgt. Er heisst Nathaniel und wohnt in Calen/QLD. Die Jagd war gar nicht so einfach. Um Mackay in QLD gibt es ungefaehr 3 Orte, die Haeuser sind aber locker 1km voneinander entfernt und jemanden nur anhand des Vornamens, der Gegend in der er ungefaehr wohnen koennte, seinem Gefaehrt (weisser Ford Telstra) dingfest zu machen hat uns einen halben Tag gekostet. Zur Erklaerung: Er hat uns von der Tankstelle zu unserer Karre gefahren, nachdem wir einen Ersatzbenzinkanister gekauft hatten. Tom hatte seine Tasche hinter dem Fahrersitz verstaut und stehen lassen, der Kerl ist dann einfach abgeduest. Am naechsten Tag hat er dann behauptet die Tasche niemals gesehen zu haben. Seltsamerweise war sein Auto im Gegensatz zum Vortag total aufgeraeumt und er schien etwas nervoes zu sein. Der Arsch.
...an Tankstellen schlafen ist spassig. Man spart das Geld fuer den Campingplatz, die Duschen sind sauberer und wenn man lieb fragt, laden einem die Damen im Restaurant auch das Handy auf.
...illegal auf Campingplaetzen zu duschen wird nicht so gerne gesehen. Wenn man dann auch noch bloederweise seinen Camper direkt auf dem Praesentierteller vor dem Campingplatz parkt, kommt am naechsten Tag die Managerin und schimpft. Sie hatte aber Mitleid mit uns.
...bevor man auf dem Weg nach Airlie Beach seine Vorraete im Supermarkt aufstocken will, sollte man den Kontostand checken. 29 Dollar und noch ein paar hundert km geht nicht so gut. Dann wird man kurz wahnsinnig weil die Agentur zu bloed ist Geld zu ueberweisen. Am naechsten Tag gehts dann auch schon wieder mit der Laune.
...ohne Geld mit der Karre liegen zu bleiben ist nicht so cool. Wir wurden nach Brunswick Heads abgeschleppt. 14 km vor Byron Bay. Kein Klo, keine Dusche. Schlafen im Pub ist angesagt. 100 Dollar pro Nacht? Zu viel. Kriegen wirs billiger wenn ich dir unsere traurige Geschichte erzaehle? Alles klar, das ist echt traurig, 60 Dollar. Die Zimmer sind ein Traum. Am naechsten Tag hab ich auch wieder Geld und wir schmieden Plaene. Brunswick Heads besteht aus 5 Blocks, hat aber Frisoer, kleine Hippielaeden und ein tolles Cafe. Wir hauen uns die Baeuche mit einem 1A-Aussie-Fruehstueck voll und sind fast traurig als der Mechaniker anruft und uns mitteilt, dass die Karre wieder laeuft.
...auf nach Coffs Harbour und die grosse Banane angucken. Boah!
...Koalas haben Chlamydien. Erfahren wir im Koala Hospital. Ich mag Beutelmopeds!
...die Ostkueste hat trotz Ueberschwemmungen, Ueberfall, kack Karre sehr viel Spass gemacht! Ich komm wieder.

Dienstag, Januar 15, 2008





























Nahtoderfahrung im Busch

Alice Springs http://en.wikipedia.org/wiki/Alice_Springs Samstag morgens um 5.00 Uhr. Aufstehen. Um 6.00 Uhr geht die Tour los und es ist jetzt schon heiss. Dan, unser Guide holt uns ab. Eine interessante Truppe sammelt sich in unserem kleinen Bus an. Wir fahren einige hundert Kilometer bis zum Uluru (Ayers Rock).
Nachmittags in der bruetend heissen Sonne, es ist heisser als 40 Grad, entschliessen wir uns dazu den Base-Walk zu machen. Die englische Mitreisende, die den Berg erklimmen will, erntet strafende Blicke und wird ignoriert. Der Monolith ist beeindruckend und viel groesser als ich ihn mir je vorgestellt habe. Wir schleichen mit Wasser bepackt los. Dan fuehrt uns zu einigen wichtigen Staetten der Anangu (Aboriginals), wir sehen Hoehlenmalereien, die einige Jahrtausende alt sind. Wir lernen was ueber Wuestenbrot, das selten gebacken, aber in der Achselhoehle ueber mehrere Monate haltbar ist. Am Ende der Wanderung sind 6 von 20 Leuten dehydriert und wir muessen von Dan mit Elektrolyten aufgepeppelt werden. Es gibt leckeres Essen beim Sonnenuntergang vor einer spektakulaeren Szene. Unsere Swags werden im Yulara Base Camp ausgerollt. Wir schlafen unter 5 Millionen Sternen. Nachts ist es erstaunlich ruhig und wir schlafen alle sehr schnell ein.
Am naechsten Morgen stehen wir bereits um 4.30 auf, rollen Swags ein, packen sie auf unseren Trailer und springen in den Bus. Fruehstueck: Toast, Erdnussbutter, Marmelade und Tee beim Sonnenaufgang auf der anderen Seite des Uluru. Als naechstes steht eine Wanderung in den Kata Tjutas (Olgas) an. http://en.wikipedia.org/wiki/Kata_Tjuta Die wollen wir hinter uns bringen, bevor es zu heiss wird. Wir muessen immer zwei bis drei Liter Wasser mitnehmen und ungefaehr alle fuenf Minuten trinken damit wir nicht sterben. Erst vor einer Woche ist eine Frau am Hitzeschlag gestorben, passiert hier ziemlich oft. Von Kata Tjuta bin ich noch mehr beeindruckt als vom Uluru. Kata Tjuta ist eine heilige Staette der maennlichen Anunga. Bestimmte Staetten der Anunga sind nur fuer ein Geschlecht heilig und nur ihnen bekannt.
Die Nacht verbringen wir in Kings Creek. Im Lagerfeuer kochen wir einen Kaenguruh-Schwanz, sehr lecker. Um uns rum kreucht und fleucht es gewaltig. Heuschrecken in ueberdimensionalen Groessen und Formen, die Stabheuschrecke gehoert wohl zu meinen Lieblingen, Spinnen, die so gross sind wie mein dicker Zeh, man stumpft erstaunlich schnell ab. Wir betten uns in mitten von Ameisenhaufen, der Busch macht einen hart.
Am naechsten Morgen bin ich die erste, die aufsteht und ich erwische einen vorwitzigen Dingo, der durch unser Lager schleicht. Heute steht der Kings Canyon auf dem Programm. Morgens um 7.00 erklimmen wir den Heart-Attack-Hill, keiner faellt runter oder kriegt einen Schlag. Wir klettern ueber Felsen und erreichen nach zwei Stunden The Garden of Eden. Dort gibt es ein Wasserloch, das vom Grundwasser gespeist wird, einige kuehlen sich ab. Unsere Wanderung ist nach dreieinhalb Stunden abgeschlossen und wir sind alle etwas traurig, das unsere Tour heute schon zu Ende ist. Es geht zurueck nach Alice, wir stoppen noch auf einer Kamelfarm wo ich mich mit zwei Kaenguruhs anfreunde, die aus meiner Hand fressen.
Den Tag lassen wir bei ziemlich viel Bier im Pub in Alice ausklingen. Dort erfahre ich auch von Dan, was es mit den Aboriginals in Alice auf sich hat. Meist sind es diejenigen, die von ihren eigenen Staemmen verstossen wurden weil sie zu viel trinken. Selten haben sie ein Zuhause und wohnen im Flussbett von Alice, leben auf der Strasse, haengen rum, trinken, sind agressiv. Alice, Katherine und Darwin sind die einzigen Orte, an denen die Aboriginals immer Alkohol kaufen koennen. Diese Orte sind dann meist vom gleichen Bild gepraegt.

Freitag, Januar 11, 2008

Ich bin gerade in

... ALICE SPRINGS!
... seit ungefaehr 4 Stunden.
... 40 Grad Celsius!
... wir wurden bereits von Aborigines angepoebelt.
... morgen geht es zum Uluru!
... bis bald meine suessen Maeuse ;)