Freitag, Juni 29, 2007

Zwischenmieter gesucht!

Weil Miss Wunder Mathe bestanden und jetzt ihr Staatsexamen in der Tasche hat, gibt's eine riesige Belohnung. Das Frolleinwunder fliegt nach Australien und lernt, was es heißt, mit dem Rucksack zu reisen und sich auf 20 Kilo Maximalgepäck zu beschränken. Am 1. September geht es los, für 4 Monate heißt es dann Good-Bye Germany, Welcome Down-Under. In der Zeit steht ihre super schöne, ruhige, sonnige, knapp 40 qm Traumwohnung in Köln Lindenthal leer. Und deshalb sucht Miss Wunder jetzt einen Zwischenmieter für ihre voll ausgestattete und komplett möblierte Wohnung (490 Euro warm) mit Wohnküche, Schlafzimmer, Flur, Loggia und Wannenbad. Er oder sie sollte natürlich ihre Wohnung genauso lieben wie sie selbst und mit ihren Sachen gut umgehen. Dann können auch Kabel, Beachcruiser, Festnetz und Fernseher benutzt werden. Vielleicht kann er oder sie ja auch das Blumengießen übernehmen? Ach so, Bus 136 und Linie 7 sind nur eine Minute Fußweg entfernt und bis zur Uni dauert es nur 10 Minuten mit dem Fahrrad.
Bei Interesse bitte unter Kommentaren melden!

Donnerstag, Juni 28, 2007

Wenn ich einer von den andern wär...


Dieser Satz stammt aus einem meiner Lieblingstexte: Bonn - Eine Vermutung. Von Sebastian Krämer. An ihn musste ich denken, als ich am Dienstag nach der Dichterschlacht durch die kalte Sommernacht fuhr, mit Rose im Fahrradkorb. Liebe Begleitung, sie lebt noch und vielen Dank.

Urban Impressions




Montag, Juni 25, 2007

Köln-Exkursion

Wir trafen uns mittags mit unseren Rädern an der Venloer Straße. Ein Weihnachtsgeschenk war einzulösen - eine ganz private Exkursion durch Ehrenfeld und Braunsfeld. Los ging es am Helioshaus, durch die Lichtstraße, auf's Vulkangelände (wo wir uns einen Standort von Rheindesign anguckten und Flo den keyboardspielenden Musikstudenten an seinem Cateringstand ablöste, damit dieser neue Batterien für sein Instrument besorgen konnte, um danach einhändig Kinderlieder zu billigen Beats zum Besten zu geben und mit der anderen Hand kleine Köstlichkeiten zuzubereiten), an weiteren Standorten trugen alle Beteiligten kleine Passagen aus einem Exkursionsführer vor und so kam es, dass wir mehr als drei Stunden auf dem Rad saßen und unseren Horizont bezüglich der schönsten Stadt der Welt zu erweitern. (An dieser Stelle ein ordentliches 'tztztzt' an Pistole! Wo warst du?) Zum Abschluss waren wir noch in Odonien. Danach teilten sich die Wege und wir fuhren noch zu fünft zu einem Straßenfest auf dem sich Claudi einen Hoolahoopreifen kaufte, keiner von uns damit umgehen konnte und ein kleiner, ungefähr fünf-bis-zehnjähriger Junge uns ordentlich was vormachte. Dort gab es auch kleine Schokotaler mit Liebesperlen obendrauf, die gab's früher immer zu meinem Geburtstag, super Kindheitserinnerung und so lecker.





Skulptur von Odo Rumpf